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Für Jugendliche mit Förderbedarf

Die MINT-Projektwochen

Wir engagieren uns für Jugendliche mit Förderbedarfen und Hemmnissen, um die Chancen für eine duale Ausbildung aufzuzeigen und zu verbessern. Gerade im Metall- sowie im Elektro-Bereich sehen wir Möglichkeiten aufgrund des steigenden Fachkräftemangels. Jugendliche, die Vermittlungshemmnisse aufweisen und auf den ersten Blick potenzieller Ausbildungsbetriebe nicht für eine Ausbildung geeignet scheinen, sollen bessere Chancen erhalten.

Unsere Kooperation: Schule am Göteborgring – Förderzentrum

Das Förderzentrum eignet sich besonders als Kooperationspartner, weil dort Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf der Max-Tau-Schule und der Leif-Eriksson-Gemeinschaftsschule betreut werden. Zielgruppe des Projektes sind Schüler/innen mit Förderbedarf Lernen der Jahrgangsstufe 9. Innerhalb dieser besteht von den Voraussetzungen und von der Motivation her eine relativ gute Wahrscheinlichkeit, dass potentielle Auszubildende und/oder Praktikumsinteressierte identifiziert werden können.

Unser Konzept: Was wollen wir machen?

Das Projektziel ist ein einfaches Produkt zur Vermittlung von Metall-Grundlagen, dabei werden Brücken zur Mathematik geschlagen, um diese Basiskompetenz zu verbessern. Im ersten Schritt geht es um das Kennenlernen der Werkzeuge und Materialien. Durch die Theorie-Praxis-Verzahnung sollen mathematische Zusammenhänge durch praktisches Erleben gefestigt werden. Auch im Grundlagenbereich wird bei kleinen Übungen ein Werkstück zum Mitnehmen hergestellt, um Erfolgserlebnisse und Motivation zu schaffen.

Die Arbeit am Werkstück stärkt die Soft Skills der Jugendlichen und deren Teamfähigkeit. Geplant ist die Herstellung einer 3D Uhr oder eines Metallbilderrahmens – Schüler und Schülerinnen entscheiden im Team, welches umgesetzt wird.

Um diese Gruppenarbeiten und das notwendige Umfeld sicherzustellen, wird das Projekt im hauseigenen Ausbildungszentrum durchgeführt. Ein mit der Zielgruppe erfahrener Ausbilder wird ausschließlich für das Projekt zur Verfügung stehen. Insbesondere sollen Patenschaften zu den Auszubildenden des ersten und zweiten Lehrjahres entstehen, um einen direkten Einblick in die möglichen Berufe, Ausbildungsinhalte und Einsatzmöglichkeiten zu geben.

Ergänzend sind für viele praktische Einblicke und Erfahrungen wie Werksbesichtigungen, Austausche mit den Ausbildungsverantwortlichen und Einblicke in die Bewerbungsverfahren geplant. Das Projekt wird beim Schulpartner in den regulären Schulunterricht integriert und während der Durchführung durch eine verantwortliche Lehrkraft betreut und begleitet.

Gefördertes Projekt

Dieses Projekt wird gefördert durch Bildungschanchen – www.bildungschancen.de

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